Station 5 von 6
Wer zahlt die Energiewende?
Klimaschutz, Wohnen und soziale Gerechtigkeit im unsanierten Mietshaus
- Ort
- Unsanierter Altbau in Neukölln
- Adresse
- Paul-Lincke-Ufer 10999 Berlin-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
- Karte
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Kurz erklärt
Klimaschutz kostet Geld, aber nicht alle Menschen können gleichermaßen entscheiden, wie viel Energie sie verbrauchen oder welche Heiztechnik in ihrem Haus eingesetzt wird.
Besonders deutlich wird dieser Konflikt in unsanierten Mietshäusern. Die Bewohner:innen zahlen die Heizkosten, können aber meist weder die Dämmung verbessern noch die Gasheizung austauschen. Steigen Energiepreise oder CO₂-Kosten, trifft die Mietenden die zusätzliche Belastung unmittelbar, obwohl die entscheidenden Investitionen von den Eigentümer:innen abhängen.
Diese Station zeigt, warum wirksame Klimapolitik immer auch die Verteilung von Kosten und Handlungsmöglichkeiten berücksichtigen muss und wie diese sozial gerecht gestaltet werden könnte.
1. Was siehst Du hier?
Vor Dir steht ein Altbau, wie er in Berlin an vielen Orten zu finden ist. Ältere Fenster, eine schwach gedämmte Fassade, Abluftrohre von Gasthermen. Je nach Gebäude verrät die Außenseite ein wenig über das, was drinnen passiert. Auf dem Dach: meist keine Photovoltaik. Im Keller: oft noch ein fossil befeuerter Heizkessel, in Berlin meist mit Gas, in manchen Gebäuden auch mit Öl. In anderen Häusern hängen einzelne Gasetagenheizungen in den Wohnungen.
Von außen lässt sich der energetische Zustand eines Gebäudes nie ganz beurteilen. Und doch steht dieses Haus stellvertretend für einen großen Teil des Berliner Bestands: Gebäude, die über Jahrzehnte gewachsen sind und deutlich mehr Energie zum Heizen brauchen als moderne oder umfassend sanierte Häuser.
Denn in einem schlecht gedämmten Haus entweicht ein erheblicher Teil der Wärme, über Wände, Dach, Fenster und undichte Stellen. Damit die Wohnungen trotzdem warm bleiben, muss mehr Energie nachgeschoben werden. Der entscheidende Punkt: Die Bewohner:innen verbrauchen nicht viel, weil sie besonders stark heizen. Sie verbrauchen viel, weil das Gebäude die Wärme nicht hält.
Damit wird an der Fassade ein Konflikt sichtbar, der sonst abstrakt bleibt. Klimapolitik trifft hier auf den Alltag: auf die Nebenkostenabrechnung, die Raumtemperatur im Winter und die Frage, ob eine Wohnung nach der Sanierung noch bezahlbar ist.
Und die meisten, die hier wohnen, besitzen das Gebäude nicht. Sie haben weder die Fenster ausgewählt noch über Dämmung, Dach oder Heizung entschieden. Die Kosten dieser Entscheidungen aber tragen hauptsächlich sie.
2. Welche Rolle spielen Gebäude im Energiesystem?
Der Gebäudesektor gehört zu den größten Energieverbrauchern in Deutschland. Energie wird vor allem für Raumwärme, Warmwasser, Beleuchtung und elektrische Geräte benötigt. Besonders das Heizen verursacht einen erheblichen Anteil des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen.
Wie viel Energie ein Haushalt benötigt, hängt nicht nur vom persönlichen Verhalten ab. Auch die Größe der Wohnung, die Qualität der Gebäudehülle, die Heiztechnik und die Lage der Gebäude spielen eine wichtige Rolle.
Eine Person in einer gut gedämmten Wohnung mit moderner Heizung kann deutlich weniger Energie benötigen als ein sparsamer Haushalt in einem unsanierten Altbau. Der Energieverbrauch ist deshalb nicht allein eine individuelle Entscheidung, sondern wird stark von der vorhandenen Infrastruktur geprägt.
In Mietshäusern sind die Zuständigkeiten getrennt. Eigentümer:innen entscheiden über Sanierungen, Fenster und Heizungsanlagen. Die Mieter:innen nutzen die Wohnung und zahlen die laufenden Heizkosten über ihre Energie- oder Nebenkostenabrechnung.
Daraus entsteht ein struktureller Zielkonflikt. Eine Sanierung verursacht zunächst Kosten bei den Eigentümer:innen, während die eingesparte Energie überwiegend den Bewohner:innen zugutekommt. Zugleich können Eigentümer:innen einen Teil der Sanierungskosten dauerhaft auf die Miete umlegen. Für die Mieter:innen kann die höhere Miete die Ersparnis beim Heizen dann aufwiegen oder übersteigen, obwohl sie an der Entscheidung nicht beteiligt waren.
Die Wärmewende im Gebäudesektor ist daher nicht nur eine technische Aufgabe. Sie betrifft Eigentumsverhältnisse, Mietrecht, Energiepreise, staatliche Förderung und die Frage, wie Kosten und Nutzen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen verteilt werden.
Vertiefung: Was ist das Split-Incentive-Problem?
Das Split-Incentive-Problem beschreibt eine Situation, in der diejenigen, die eine Investition tragen müssten, nicht diejenigen sind, die von ihr profitieren. Weil der Nutzen an anderer Stelle anfällt, unterbleibt die Investition oft, selbst dann, wenn sie sich insgesamt lohnen würde.
Gerade im Gebäudebereich ist das folgenreich, denn Deutschland ist das Land mit dem höchsten Mieteranteil in der EU: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wohnt zur Miete, in Berlin sogar rund vier von fünf Haushalten. Der Konflikt betrifft also nicht wenige Einzelfälle, sondern den Großteil des städtischen Wohnungsbestands.
Über die Modernisierungsumlage lassen sich die Sanierungskosten zudem weitergeben, mitunter über die eingesparten Heizkosten hinaus. Aus einem fehlenden Anreiz auf der einen Seite kann so eine zusätzliche Belastung auf der anderen werden.
Die Wärmewende muss Anreize und Pflichten so gestalten, dass notwendige Investitionen erfolgen, ohne die Bewohner:innen finanziell zu überfordern.
3. Wo liegen die Herausforderungen?
Ein wichtiges Instrument der Klimapolitik ist der CO₂-Preis. Wer fossile Brennstoffe wie Erdgas, Heizöl, Benzin oder Diesel nutzt, zahlt für die dabei entstehenden Emissionen einen zusätzlichen Preis.
Die Grundidee ist nachvollziehbar: Klimaschäden sollen nicht allein von der Allgemeinheit getragen werden, sondern von denen, die sie verursachen. Fossile Energie wird teurer, klimafreundliche Alternativen werden im Vergleich attraktiver. Dadurch entsteht ein wirtschaftlicher Anreiz, Emissionen zu senken.
In einem Mietshaus stößt dieses Prinzip jedoch an Grenzen. Die Bewohner:innen können häufig nicht entscheiden, ob das Gebäude mit Gas beheizt wird oder ob eine Wärmepumpe, Fernwärme oder eine andere klimafreundliche Lösung eingesetzt wird. Sie zahlen aber die Heizkosten und damit zumindest einen Teil des CO₂-Preises.
Menschen mit niedrigem Einkommen trifft eine solche Preissteigerung besonders. Energiekosten machen bei ihnen einen größeren Anteil des verfügbaren Einkommens aus, und zugleich fehlen ihnen häufig die Mittel, um durch Effizienzmaßnahmen, z.B. eine neue Heizung, auszuweichen.
Seit 2023 werden die CO₂-Kosten bei Mietgebäuden abhängig vom energetischen Zustand zwischen Mieter:innen und Vermieter:innen aufgeteilt. Bei besonders ineffizienten Gebäuden muss die Eigentümerseite einen größeren Anteil übernehmen. Das schafft einen stärkeren Anreiz zur Sanierung.
Das Grundproblem ist damit jedoch nicht vollständig gelöst. Selbst ein reduzierter Anteil kann für Haushalte mit geringem Einkommen spürbar sein. Gleichzeitig kann eine Sanierung zu höheren Mieten führen und damit diejenigen verdrängen, die eigentlich von niedrigeren Heizkosten profitieren sollten.
Hinzu kommt ein breiterer Verteilungskonflikt, der über das einzelne Mietshaus hinausreicht. Während fossile Energie beim Heizen mit einem CO₂-Preis belastet wird, bestehen an anderer Stelle weiterhin staatliche Vergünstigungen, die den Verbrauch fossiler Energie begünstigen, etwa die steuerliche Bevorzugung von Diesel oder die Befreiung von Flugbenzin von der Energiesteuer. Von solchen Vorteilen profitieren tendenziell eher Haushalte mit höherem Einkommen, während der CO₂-Preis beim Wohnen gerade die unteren Einkommensgruppen trifft.
Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage: Werden Belastungen und Entlastungen so verteilt, dass diejenigen mit hohen Emissionen und großen finanziellen Möglichkeiten mehr beitragen? Oder treffen die Kosten vor allem jene Haushalte, die ihren Verbrauch kaum verändern können?
4. Welche Lösungen sind möglich?
Sozial gerechte Klimapolitik muss wirksame Anreize zur Emissionsminderung mit einem fairen Ausgleich verbinden.
Eine Möglichkeit ist die Rückverteilung der Einnahmen aus dem CO₂-Preis. Werden die Einnahmen als pauschale Klimaprämie an die Bevölkerung zurückgezahlt, erhalten alle Menschen denselben Betrag als beispielsweise Klimageld zurück. Haushalte mit niedrigen Emissionen würden dadurch im Verhältnis stärker profitieren, während Haushalte mit sehr hohem fossilem Energieverbrauch weiterhin mehr bezahlen.
Ein solcher Mechanismus kann den CO₂-Preis sozial ausgewogener machen. Entscheidend ist allerdings, dass die Rückzahlung tatsächlich erfolgt, verständlich kommuniziert wird und auch Menschen mit geringem Einkommen zuverlässig erreicht.
Auch die Gebäudeförderung muss gezielter ausgestaltet werden. Öffentliche Zuschüsse sollten vor allem dort eingesetzt werden, wo hohe Energieverbräuche mit geringen Einkommen zusammentreffen. Soziale Härtefallregelungen, gestaffelte Förderquoten und verbindliche Mieterschutzregeln können verhindern, dass energetische Sanierungen zu Verdrängung führen.
Eigentümer:innen müssen gleichzeitig stärker dazu angehalten werden, ineffiziente Gebäude zu modernisieren. Die Kosten dürfen jedoch nicht unbegrenzt auf die Mieter:innen übertragen werden. Klimaschutz und bezahlbares Wohnen müssen gemeinsam geplant werden.
Darüber hinaus sollten fossile Subventionen systematisch überprüft und schrittweise abgebaut werden. Die frei werdenden Mittel könnten in Gebäudesanierung, klimafreundliche Wärmeversorgung, öffentlichen Verkehr und direkte soziale Entlastung fließen.
Eine gerechte Energiewende bedeutet nicht, dass niemand Kosten trägt. Sie bedeutet, dass Kosten nach Leistungsfähigkeit, Verantwortung und tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten verteilt werden.
Vertiefung: Was bedeutet eine progressive Verteilung?
Eine progressive Verteilung bedeutet, dass Menschen mit höherem Einkommen oder größerer finanzieller Leistungsfähigkeit einen höheren Anteil der Kosten tragen.
Das Prinzip ist beispielsweise aus der Einkommensteuer bekannt. Für die Klimapolitik könnte es bedeuten, dass Entlastungen gezielt einkommensschwachen Haushalten zugutekommen, während besonders emissionsintensive Konsumformen stärker belastet werden.
Entscheidend ist nicht nur, wie hoch eine Abgabe ist, sondern auch, wer sie bezahlt, wer davon entlastet wird und wer die Möglichkeit besitzt, sein Verhalten oder seine Infrastruktur zu verändern.
5. Forschung im Reiner Lemoine Kolleg
Soziale Gerechtigkeit in der Klimapolitik
Agatha untersucht in ihrer Promotion, wie sich CO₂-Bepreisung und die Rückverteilung staatlicher Einnahmen auf unterschiedliche Einkommensgruppen auswirken.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wer die finanziellen Belastungen der Klimapolitik trägt und wer von möglichen Entlastungsmaßnahmen profitiert. Dafür verbindet die Forschung Haushaltsdaten mit Energiesystemmodellen.
Unterschiedliche Haushalte weisen verschiedene Einkommen, Wohnsituationen und Energieverbräuche auf. Ein einheitlicher CO₂-Preis kann deshalb sehr unterschiedliche Folgen haben. Während einkommensstarke Haushalte höhere Energiekosten leichter tragen oder in neue Technologien investieren können, sind einkommensschwache Haushalte stärker belastet und haben oft weniger Ausweichmöglichkeiten.
Agatha forscht daran, wie Einnahmen aus dem CO₂-Preis zurückverteilt werden können. Verglichen werden beispielsweise pauschale Klimaprämien, einkommensabhängige Entlastungen oder gezielte Fördermaßnahmen.
Ziel ist es, Klimapolitik so zu gestalten, dass sie Emissionen wirksam reduziert und gleichzeitig soziale Ungleichheiten nicht verschärft. Die Ergebnisse sollen zeigen, welche Instrumente unterschiedliche Bevölkerungsgruppen belasten oder entlasten und wie eine gerechte Transformation ausgestaltet werden kann.
6. Denkfrage
Denkfrage
Wer sollte in einem unsanierten Mietshaus darüber entscheiden, ob und wann energetisch saniert und die Heizung ausgetauscht wird?
- A) Die Mieter:innen, weil sie die Heizkosten bezahlen.
B) Die Eigentümer:innen, weil ihnen das Gebäude gehört und sie die Investition tragen.
C) Politische Entscheidungsträger:innen, mit verbindlichen Vorgaben bis wann welche Maßnahmen umgesetzt werden müssen.
Auf diese Frage gibt es keine eindeutig richtige Antwort, denn jede Option folgt einer nachvollziehbaren Logik. Heute entscheiden in der Regel die Eigentümer:innen über grundlegende Investitionen wie Dämmung, Fenster oder eine neue Heizungsanlage. Die Mieter:innen tragen dagegen einen großen Teil der laufenden Energie- und Heizkosten und damit auch den steigenden CO₂-Preis.
Diese Konstellation wird oft als Vermieter-Mieter-Dilemma bezeichnet: Wer investieren könnte, profitiert kaum von niedrigeren Heizkosten. Und wer davon profitieren würde, kann die Technik nicht selbst verändern. Vorgaben greifen deshalb schon heute ein, zum Beispiel mit Vorgaben für neue Heizungen oder damit, dass Vermieter:innen seit 2023 einen Teil der CO₂-Kosten übernehmen.
Weiter zur nächsten Station
Die bisherigen Stationen haben gezeigt, dass die Energiewende aus technischen Lösungen, gesellschaftlicher Beteiligung und einer gerechten Verteilung von Kosten besteht. Damit diese unterschiedlichen Bausteine zusammenwirken können, braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur.
An Station 6 geht es deshalb um die Frage: Wie verbindet das Stromnetz erneuerbare Energien, Wärme und Mobilität und wie bleibt dieses immer komplexere System stabil?
Quellen und weiterführende Informationen
- Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) vom 5. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2154), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 23. Juli 2026. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/co2kostaufg/
- Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 559 Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__559.html
- Edenhofer, O., Kalkuhl, M. und Roolfs, C. (2021) 'Carbon Pricing and Revenue Recycling: An Overview of Vertical and Horizontal Equity Effects for Germany', CESifo Forum, 22(5), S. 10–14. Verfügbar unter: https://www.ifo.de/DocDL/CESifo-Forum-2021-5-edenhofer-kalkuhl-roolfs-carbon-pricing-september.pdf
- Kalkuhl, M., Kellner, M., Roolfs, C., Rütten, K., George, J., Bekk, A., Held, A., Heinemann, M., Eydam, U., aus dem Moore, N., Pahle, M., Schwarz, A., Fahl, U., Blum, M. und Treichel-Grass, K. (2023) Optionen zur Verwendung der Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung. Steuer- und fiskalpolitische Aspekte der Energiewende. Ariadne-Kurzdossier, Kopernikus-Projekt Ariadne, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Verfügbar unter: https://ariadneprojekt.de/publikation/kurzdossier-optionen-zur-verwendung-der-einnahmen-aus-der-co2-bepreisung/
- Henger, R., Braungardt, S., Köhler, B. und Meyer, R. (2021) Wer zahlt für den Klimaschutz im Gebäudesektor? Reformoptionen der Modernisierungsumlage. Ariadne-Analyse, Kopernikus-Projekt Ariadne, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Verfügbar unter: https://ariadneprojekt.de/publikation/analyse-reformoptionen-modernisierungsumlage/
- Umweltbundesamt (2021) Umweltschädliche Subventionen in Deutschland. Aktualisierte Ausgabe 2021. Bearbeitet von Köder, L., Burger, A. und Eckermann, F. Dessau-Roßlau. Verfügbar unter: https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland
- Agora Energiewende und Agora Verkehrswende (2019) Klimaschutz auf Kurs bringen: Wie eine CO₂-Bepreisung sozial ausgewogen wirkt. Berlin. Verfügbar unter: https://www.agora-energiewende.de/publikationen/klimaschutz-auf-kurs-bringen
- Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (2024) Zensus 2022: Erneuerbare Energien gewinnen beim Heizen an Bedeutung. Verfügbar unter: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/news/2024/zensus-heizen