Station 3 von 6

Der menschliche Faktor in der Energiewende

Warum Information allein noch keine Beteiligung ist

Ort
Öffentlicher Platz mit Sitzbänken und Trinkbrunnen
Adresse
Wildenbruchplatz, 12045 Berlin-Bezirk Neukölln
Karte
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Der öffentliche Platz steht für die Menschen, deren Alltag und Lebensumfeld sich durch die Energiewende verändern. Hier geht es nicht um eine einzelne technische Anlage,...
Der öffentliche Platz steht für die Menschen, deren Alltag und Lebensumfeld sich durch die Energiewende verändern. Hier geht es nicht um eine einzelne technische Anlage, sondern um Mitsprache, Akzeptanz und gemeinsame Entscheidungen.

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Kurz erklärt

Die Energiewende verändert nicht nur, wie Energie erzeugt und genutzt wird. Sie verändert auch Gebäude, Landschaften und Nachbarschaften - und damit das unmittelbare Lebensumfeld vieler Menschen.

Ob neue Anlagen und Infrastrukturen gesellschaftlich akzeptiert werden, hängt deshalb nicht allein von ihrer technischen Notwendigkeit ab. Ebenso wichtig ist, wie Entscheidungen getroffen werden: Werden Betroffene nur informiert oder können sie frühzeitig Einfluss nehmen? Sind unterschiedliche Gruppen vertreten? Und ist nachvollziehbar, was mit ihren Vorschlägen geschieht?

Diese Station zeigt, warum echte Beteiligung wichtig für eine erfolgreiche Energiewende ist.

1. Was siehst Du hier?

Kein Windrad, keine Solaranlage, kein Heizwerk: An dieser Station ist auf den ersten Blick keine Energieinfrastruktur zu erkennen. Zu sehen sind ein öffentlicher Platz, Sitzbänke, ein Trinkbrunnen und Menschen, die vorbeikommen oder kurz verweilen.

Genau deshalb ist dieser Ort wichtig. Er steht für die Menschen, deren Alltag und Lebensumfeld sich durch die Energiewende verändern. Hier wird keine Energie erzeugt, gespeichert oder verteilt. Der Platz steht vielmehr für den gesellschaftlichen Raum, in dem Veränderungen besprochen, verhandelt und entschieden werden.

Große Energieanlagen lagen lange außerhalb des unmittelbaren Alltags. Strom kam aus einem Kraftwerk am Stadtrand oder aus einer weit entfernten Region. Erdgas wurde über unterirdische Leitungen geliefert. Wer zu Hause das Licht einschaltete oder die Heizung aufdrehte, musste sich mit der dahinterliegenden Infrastruktur kaum beschäftigen.

Die Energiewende verändert diese räumliche Trennung. An die Stelle weniger großer Kraftwerke treten zunehmend viele kleinere und verteilte Anlagen: Photovoltaikanlagen auf Hausdächern, Wärmepumpen in Kellern, Ladesäulen auf Parkplätzen, Windenergieanlagen am Rand von Gemeinden oder neue Stromleitungen zwischen Regionen.

Energieinfrastruktur rückt damit näher an die Orte heran, an denen Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Sie wird sichtbarer und verändert das gewohnte Umfeld.

Das kann Chancen schaffen. Kommunen können eigene Energie erzeugen, Bürger:innen können sich an Anlagen beteiligen, und Regionen können finanziell von erneuerbaren Energien profitieren. Gleichzeitig entstehen neue Konflikte: Wer entscheidet über den Standort einer Anlage? Wessen Interessen werden berücksichtigt? Und was geschieht, wenn Menschen zwar informiert werden, aber auf die eigentliche Entscheidung keinen Einfluss mehr haben?

2. Welche Rolle spielen Akzeptanz und Beteiligung in der Energiewende?

Technologien können technisch ausgereift, wirtschaftlich sinnvoll und für den Klimaschutz notwendig sein - und trotzdem auf Widerstand stoßen. Für den Erfolg der Energiewende reicht es deshalb nicht, die richtigen Anlagen zu planen. Die Art und Weise, wie diese Planung erfolgt, ist ebenfalls entscheidend.

Akzeptanz bedeutet dabei mehr als eine positive Meinung zu erneuerbaren Energien im Allgemeinen. Viele Menschen unterstützen den Ausbau von Wind- und Solarenergie grundsätzlich. Anders kann die Situation aussehen, wenn eine konkrete Anlage in der eigenen Umgebung geplant wird.

Dann geht es nicht mehr nur um Klimaziele. Es geht um Landschaft, Lärm, Eigentum, mögliche Einnahmen, den Wert von Grundstücken, die Nutzung öffentlicher Flächen und die Frage, wer über Veränderungen vor Ort entscheiden darf.

Akzeptanz entsteht auf mehreren Ebenen. Menschen können eine Technologie grundsätzlich befürworten, aber ein bestimmtes Projekt ablehnen. Sie können das Ziel eines Projekts unterstützen, aber mit dem Planungsverfahren unzufrieden sein. Oder sie können eine Anlage tolerieren, ohne das Gefühl zu haben, dass die Entscheidung gerecht zustande gekommen ist.

Bürgerbeteiligung soll solche Interessen und Perspektiven in Planungsprozesse einbeziehen. Sie kann Wissen aus der Bevölkerung sichtbar machen, Konflikte frühzeitig erkennen und bessere Lösungen ermöglichen. Beteiligung ist deshalb nicht nur eine Maßnahme, um bereits geplante Projekte verständlicher zu erklären. Im besten Fall beeinflusst sie die Planung selbst.

Die Energiewende ist damit nicht nur ein technischer Umbau. Sie ist auch ein demokratischer Aushandlungsprozess.

Vertiefung: Was heißt eigentlich „Akzeptanz"?

Wenn über Windräder oder Stromtrassen gestritten wird, ist schnell die Rede davon, wie man die Akzeptanz in der Bevölkerung „erhöhen" kann. Das klingt harmlos, bedeutet aber: Die Menschen vor Ort werden zum Problem erklärt, das man überwinden muss, während kaum gefragt wird, ob das Projekt selbst oder der Weg zur Entscheidung vielleicht Schwächen hat.

Besonders deutlich wird das beim Vorwurf des „Sankt-Florians-Prinzip" oder „NIMBY" (englisch für „nicht in meinem Hinterhof"). Damit wird Kritik oft pauschal abgetan, Protestierende werden als egoistisch, irrational und schlecht informiert abgetan. Dabei stecken hinter Widerstand häufig handfeste Gründe: das Gefühl, übergangen worden zu sein, Sorgen um die Verteilung von Lasten und Nutzen oder eine enge Verbundenheit mit der Landschaft.

Hinzu kommt: Akzeptanz wird gern in Schwarz-Weiß gedacht: dafür oder dagegen. In Wirklichkeit gibt es viele Zwischentöne. Manche unterstützen ein Projekt aktiv, andere finden sich damit ab, sind hin- und hergerissen oder sagen: „Ja, aber nur unter bestimmten Bedingungen." Gerade diese Haltungen dazwischen gehen in der Debatte oft unter, obwohl sie zeigen, wie unterschiedlich Menschen wirklich auf Veränderungen reagieren.

3. Wo liegen die Herausforderungen?

Wenn Menschen Windenergieanlagen, Stromleitungen oder andere Infrastrukturprojekte ablehnen, wird häufig der Begriff "NIMBY" verwendet. Die Abkürzung steht für "Not In My Backyard" - also: grundsätzlich ja, aber bitte nicht in meinem eigenen Umfeld.

Diese Erklärung greift jedoch oft zu kurz. Widerstand entsteht nicht zwangsläufig, weil Menschen erneuerbare Energien ablehnen oder persönliche Interessen über den Klimaschutz stellen. Häufig richtet sich die Kritik gegen das Verfahren.

Vielleicht wurden die Bewohner:innen erst informiert, als der Standort bereits feststand. Vielleicht fand eine Veranstaltung zu einer Uhrzeit statt, zu der viele Menschen arbeiten oder Angehörige betreuen mussten. Vielleicht konnten Stellungnahmen abgegeben werden, ohne dass erkennbar war, ob sie die Entscheidung beeinflussen. Oder bestimmte Gruppen verfügten über mehr Zeit, Wissen und Zugang zu politischen Entscheidungsträger:innen als andere.

Formale Beteiligung ist deshalb nicht automatisch echte Beteiligung. Eine ausgelegte Planung, eine Informationsveranstaltung oder eine Onlinebefragung können wichtige Elemente sein. Sie geben den Menschen aber nicht zwingend Einfluss auf das Ergebnis.

Hinzu kommt die Frage, wer überhaupt teilnimmt. Beteiligungsverfahren erreichen häufig vor allem Menschen, die bereits gut informiert sind, ausreichend Zeit haben und sich sicher genug fühlen, öffentlich zu sprechen. Junge Menschen, Personen mit geringem Einkommen, Menschen mit eingeschränkten Deutschkenntnissen oder Personen mit Sorgeverantwortung werden dagegen leichter übersehen.

Dadurch kann ein scheinbar offenes Verfahren bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten wiederholen. Manche Stimmen werden laut und sichtbar, andere bleiben ungehört.

Auch der Zeitpunkt ist entscheidend. Werden Menschen erst beteiligt, nachdem wesentliche Entscheidungen getroffen wurden, können sie meist nur noch auf Details reagieren. Wirkliche Gestaltungsmöglichkeiten entstehen vor allem dann, wenn Beteiligung früh beginnt und verschiedene Optionen noch offen sind.

Vertiefung: Arnsteins Leiter der Bürgerbeteiligung (1969)

Die Politikwissenschaftlerin Sherry Arnstein entwickelte 1969 das Bild einer "Leiter der Bürgerbeteiligung". Ihre acht Stufen reichen von scheinbarer Beteiligung über Information und Anhörung bis zu Partnerschaft, übertragener Entscheidungsmacht und weitgehender Kontrolle durch Bürger:innen:

Stufe 1-2: Manipulation und Therapie (Keine Beteiligung)
Auf diesen untersten Stufen findet keine echte Beteiligung statt. Bürger:innen werden instrumentalisiert um Entscheidungen im Nachhinein zu legitimieren, oder ihre Anliegen werden pathologisiert, statt ernst genommen zu werden.

Stufe 3-5: Information, Konsultation und Beschwichtigung (Scheinbeteiligung)
Bürger:innen erhalten Informationen über bereits getroffene Pläne, werden zu ihrer Meinung befragt oder dürfen beratend mitwirken. Ein echter Einfluss auf die Entscheidung ist damit aber nicht garantiert – die letzte Entscheidungsgewalt bleibt bei den zuständigen Stellen.

Stufe 6-8: Partnerschaft, Machtübertragung und Bürgerkontrolle (Bürgermacht)
Auf diesen höchsten Stufen wird Macht tatsächlich geteilt oder übergeht sogar überwiegend an die Bürger:innen. Verhandlungen finden auf Augenhöhe statt, bis hin zur vollständigen Verantwortung und Kontrolle über Planung und Durchführung eines Projekts.

Die Leiter macht einen wichtigen Unterschied sichtbar: Menschen zu informieren ist nicht dasselbe, wie ihnen Einfluss zu geben.

Eine Informationsveranstaltung kann transparent und sinnvoll sein. Eine Konsultation kann Stimmen aus der Gesellschaft hörbar machen. Die wesentlichen Entscheidungen bleiben dabei jedoch bei den zuständigen Behörden, Unternehmen oder Projektentwicklern. Erst auf höheren Stufen werden Verantwortung und Entscheidungsmacht tatsächlich geteilt.

Nicht jedes Projekt muss vollständig von Bürger:innen entschieden werden. Entscheidend ist aber, ehrlich zu benennen, welchen Einfluss ein Beteiligungsformat bietet und welche Entscheidungen bereits feststehen.

Arnsteins Leiter der Bürgerbeteiligung (1969)
Quelle: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung (2016): Partizipation im Standortauswahlverfahren für ein Endlager

4. Welche Lösungen sind möglich?

Gute Beteiligung beginnt früh. Sie setzt ein, bevor Standorte, Betreibermodelle und wesentliche Planungsdetails endgültig festgelegt sind. Dadurch können verschiedene Interessen nicht nur kommentiert, sondern in die Entwicklung von Lösungen einbezogen werden.

Ebenso wichtig ist Transparenz. Teilnehmende müssen wissen, worüber sie tatsächlich mitentscheiden können. Ein Beteiligungsverfahren erzeugt eher Frustration als Akzeptanz, wenn Mitsprache versprochen wird, obwohl die Entscheidung bereits gefallen ist.

Beteiligung muss außerdem zugänglich gestaltet werden. Unterschiedliche Uhrzeiten, digitale und analoge Angebote, verständliche Sprache, barrierefreie Orte und gezielte Ansprache können mehr Menschen die Teilnahme ermöglichen. Manchmal braucht es zusätzlich Kinderbetreuung, Übersetzungen oder eine Aufwandsentschädigung.

Entscheidend ist auch, was nach einem Beteiligungsprozess geschieht. Welche Vorschläge wurden übernommen? Welche nicht - und warum? Eine nachvollziehbare Rückmeldung zeigt, dass Beiträge ernst genommen wurden.

Beteiligung kann über die reine Planung hinausgehen. Bürger:innen können finanziell oder organisatorisch an Energieprojekten beteiligt werden. Bürgerenergiegesellschaften ermöglichen es ihnen beispielsweise, Anteile an Anlagen zu erwerben, über bestimmte Fragen mitzuentscheiden und von den Erträgen zu profitieren.

Menschen werden dadurch von Betroffenen zu Mitgestaltenden oder Mitbesitzenden. Das verändert nicht nur die wirtschaftliche Verteilung, sondern häufig auch die Wahrnehmung eines Projekts.

Gute Beteiligung ist allerdings kein fertiges Standardverfahren, das überall gleich eingesetzt werden kann. Ein Windpark in einer ländlichen Gemeinde stellt andere Anforderungen als eine Solaranlage auf einem Berliner Mehrfamilienhaus. Beteiligung muss deshalb zum jeweiligen Ort, zum Projekt und zu den betroffenen Menschen passen.

Der entscheidende Grundsatz lautet: Akzeptanz entsteht nicht allein durch bessere Öffentlichkeitsarbeit. Sie entsteht vor allem durch glaubwürdige, faire und wirksame Teilhabe.

5. Forschung im Reiner Lemoine Kolleg

Gesellschaftliche Akzeptanz und Bürgerbeteiligung in der Energiewende

Forschende:r — Merle-Marie Johannsen

Merle untersucht in ihrer Promotion, wie gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber erneuerbaren Energien entsteht und warum sie sich regional unterscheiden kann.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie räumliche, politische und gesellschaftliche Bedingungen die Wahrnehmung von Energieprojekten beeinflussen. Dafür werden unterschiedliche Regionen in Deutschland betrachtet und verschiedene Forschungsmethoden miteinander kombiniert. Dazu gehören die Analyse wissenschaftlicher Literatur, Interviews, Fallstudien und die Untersuchung von Planungsdokumenten.

Die Forschung richtet den Blick nicht nur auf die Haltung einzelner Personen. Sie untersucht auch die Verfahren und Institutionen, die Beteiligung ermöglichen oder begrenzen. Welche Gruppen werden einbezogen? Zu welchem Zeitpunkt geschieht das? Welche Formen der Mitentscheidung gibt es? Und wie wirken sich diese Bedingungen auf die Akzeptanz von Projekten aus?

Langfristig soll daraus ein Governance-Instrument für Kommunen und Planungsbehörden entstehen. Dieses soll helfen, Beteiligung nicht nur als formale Pflicht zu behandeln, sondern als wirksamen Bestandteil der Planung zu gestalten. Ziel ist ein Werkzeugkasten, der unterschiedliche Beteiligungsformen systematisch erfasst und zeigt, welche Ansätze unter welchen Bedingungen geeignet sind. So kann Forschung dazu beitragen, die Energiewende technisch wirksam und zugleich gesellschaftlich tragfähig zu gestalten.

6. Denkfrage

Denkfrage

In einer Nachbarschaft ist eine neue Energieanlage geplant. Welche Form bietet den Anwohner:innen den größten tatsächlichen Einfluss?

  • A) Die fertige Planung wird auf einer Website veröffentlicht.
  • B) Die Planung wird bei einer Informationsveranstaltung erklärt und Fragen werden beantwortet.
  • C) Bürger:innen können frühzeitig über mögliche Standorte, die Ausgestaltung und die Verteilung von Erträgen mitberaten und mitentscheiden.
Antwort anzeigen

Richtig ist Antwort C.

Information und transparente Kommunikation sind wichtige Voraussetzungen. Sie geben den Menschen aber noch keine Entscheidungsmacht.

Echte Beteiligung beginnt dort, wo verschiedene Möglichkeiten noch offen sind und Beiträge die Planung tatsächlich verändern können. Wie weit diese Mitentscheidung gehen sollte, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Entscheidend ist, dass klar erkennbar ist, welchen Einfluss die Beteiligten haben.

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Beteiligung kann mehr bedeuten, als zu einem geplanten Projekt eine Meinung abzugeben. Bürger:innen können selbst Energie erzeugen, gemeinschaftliche Anlagen finanzieren und den erzeugten Strom miteinander teilen.

An Station 4 geht es deshalb um die Frage: Wie können Menschen auch ohne eigenes Haus oder Dach aktiv an der Energiewende teilnehmen?

Quellen und weiterführende Informationen
  • Batel, S. (2020). Research on the social acceptance of renewable energy technologies: Past, present and future. Energy Research & Social Science, 68, 101544. https://doi.org/10.1016/j.erss.2020.101544
  • Wüstenhagen, R., Wolsink, M., & Bürer, M. J. (2007). Social acceptance of renewable energy innovation: An introduction to the concept. Energy Policy, 35(5), 2683–2691. https://doi.org/10.1016/j.enpol.2006.12.001
  • Arnstein, S. R. (1969). A Ladder Of Citizen Participation. Journal of the American Institute of Planners, 35(4), 216–224. https://doi.org/10.1080/01944366908977225
  • Suboticki, I., Heidenreich, S., Ryghaug, M., & Skjølsvold, T. M. (2023). Fostering justice through engagement: A literature review of public engagement in energy transitions. Energy Research & Social Science, 99, 103053. https://doi.org/10.1016/j.erss.2023.103053
  • Forschungsprofil von Merle-Marie Johannsen
  • Workshop “Mapping the Energy Transition: Understanding Push–Pull Forces in a Social Landscape”. 11th Living Knowledge Conference (LKC11) 08.-10.07.2026, Danzig, Polen. Agatha Majcher, Grace Quiceno Soto, Merle-Marie Johannsen.
  • Seminar “Gesellschaftliche Herausforderungen der Energiewende”. Naturschutzakademie Berlin 29.05.2026.
  • Präsentation ”Imagining Carbon Futures: A Comparative Analysis of Sociotechnical Imaginaries of Industrial Carbon Management Technologies in Germany (Actor: Civil Society)”. STS Conference 04.06.05.2026, Graz, Österreich. Merle-Marie Johannsen, Julia-Lena Reinermann, Hannah Müller
  • Präsentation ”Imagining Carbon Futures: A Comparative Analysis of Sociotechnical Imaginaries of Industrial Carbon Management Technologies in Germany (Actor: Politics)”. STS Conference 14.-17.04.2026, Twente, Niederlande. Merle-Marie Johannsen, Julia-Lena Reinermann, Hannah Müller
  • Seminar “Umweltgerechtigkeit”, Naturschutzakademie Berlin, 30.01.2026.